Zahlungsdienstleister

Welche Zahlungsdienstleister bieten sich an?

Immer mehr Menschen erledigen ihre Einkäufe online. Die Auswahl an Online-Shops und angebotenen Produkten scheint dabei grenzenlos. Am Ende jeder Bestellung in jedem Online-Shop aber steht die Zahlungsabwicklung, welche viele Shop-Betreiber allerdings immer noch selbst vornehmen. Das ist jedoch sehr zeitaufwendig und kann auch von einem Zahlungsdienstleister übernommen werden kann. Dieser bietet verschiedene Zahlungsmethoden an, sodass jeder Käufer die Möglichkeit hat, mit seiner präferierten Methode zu zahlen.

Doch was genau ist ein Zahlungsdienstleister? Und wie wähle ich den passenden Dienstleister für mein Unternehmen aus? Hier bei abilita erfahren Sie, wie Ihnen ein Zahlungsdienstleister helfen kann, welche Kosten bei Nutzung eines Zahlungsdienstleisters für Sie anfallen und welche Dienstleister in Deutschland zur Auswahl stehen.

 

1. Was ist ein Zahlungsdienstleister?

 

Damit die Zahlungsabwicklung bei Einkäufen im Internet problemlos abläuft, gibt es Unternehmen, welche für Händler verschiedene Zahlungsverfahren für deren Kunden anbieten und abwickeln. Somit übernehmen Zahlungsdienstleister, auch Payment Service Provider (PSP) genannt, die Annahme, Authentifizierung sowie die Abwicklung von Zahlungen.

abilita bietet Ihnen und Ihrem Webshop eine sichere Zahlungsabwicklung von Bonitätscheck bis zu Inkasso mit vielen Zahlungsarten, damit Sie Ihre Umsätze steigern können.

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Wenn Sie als Händler mit einem Zahlungsdienstleister kooperieren, fällt plötzlich die umfangreiche Aufgabe der Zahlungsabwicklung weg. Zudem werden Ihren Kunden mehr Vorteile geboten, was parallel dazu auch noch für mehr Kundenzufriedenheit sorgt. Allerdings fallen für die Zusammenarbeit mit einem Zahlungsdienstleister Gebühren an. Je nach Anbieter können einmalige Einrichtungsgebühren, monatliche Grundgebühren oder Transaktionskosten anfallen.

Ein großer Vorteil der Zahlungsdienstleister ist die vereinfachte Integration verschiedener Zahlungsarten. Sollte ein Unternehmen keinen Zahlungsdienstleister nutzen und alle Bezahlmöglichkeiten selbst anbieten wollen, muss eine Vereinbarung mit jedem einzelnen Zahlungsanbieter abgeschlossen werden. Anschließend muss jede der Zahlarten in den Shop integriert werden, was zusätzlich ein großer technischer und zeitlicher Aufwand ist.
Diesen Mehraufwand kann aber auch ein Zahlungsdienstleister für Sie übernehmen, da dieser als eine Art Schnittstelle genutzt wird. Der entsprechende Dienstleister schließt eigene Verträge mit den Zahlungsanbietern. Dadurch wird auch die Integration der Zahlungsarten in den Shop des Händlers vereinfacht.

Durch die Zusammenarbeit mit einem Zahlungsdienstleisters hat Ihr Unternehmen somit eine geringere Belastung. Der PSP übernimmt die Zahlungsabwicklung, inklusive jeglichen Sicherheitsanforderungen, welche dabei eingehalten werden müssen. Dadurch dass die Kunden auch zwischen mehr Zahlungsmöglichkeiten auswählen können, erhöht sich die Kundenzufriedenheit. Dies wiederum senkt die Rate der Kaufabbrüche. Der Händler kann dabei auf Wunsch jederzeit weitere Zahlungsmethoden ergänzen.

2. Wichtige Zahlungsdienstleister in Deutschland im Vergleich

In Deutschland finden Sie eine Vielzahl verschiedener Zahlungsdienstleister. Diese bieten alle unterschiedliche Zahlungsmethoden für Ihre Kunden an. Neben dem Kauf auf Rechnung (welche im Übrigen die beliebteste Zahlungsart der Deutschen ist) werden auch weitere Zahlarten wie das Bezahlen per Sofortüberweisung, Kreditkarte und mehr angeboten. Auch die Kosten der Zahlungsdienstleister variieren je nach Anbieter. Meist werden diese individuell an den einzelnen Händler angepasst. Damit Sie einen besseren Überblick über verschiedene Zahlungsdienstleister in Deutschland bekommen, stellen wir Ihnen die wichtigsten Payment Service Provider in Deutschland vor.


a.) Klarna

Der Zahlungsdienstleister Klarna stellt verschiedene Zahlungsmethoden zur Verfügung. So können Kunden mit Klarna per Rechnung, Sofortüberweisung oder auf Raten bezahlen. Zudem ist es für Kunden möglich, ihre Zahlungen zu pausieren. Dem Händler wird eine Zahlungsgarantie versprochen und der Kunde unterliegt dem Käuferschutz. Somit ist das Bezahlen mit Klarna ein sicherer Prozess für Kunden und Verkäufer.
Was Klarna bei vielen Verbrauchern beliebt macht, ist die Klarna App, mit der offene Rechnungen mobil beglichen werden können. Wenn ein Unternehmen mit Klarna als Zahlungsdienstleister zusammenarbeitet, fällt dafür eine monatliche Grundgebühr an. Dazu kommt eine feste und prozentual vom Umsatz abhängige Gebühr, welche zusätzlich bei jeder Transaktion anfällt.

b.) Paypal Plus

Neben dem klassischen Kauf auf Rechnung ist Paypal eine der beliebtesten Zahlungsmethoden der Deutschen. Mit dem Zahlungsdienstleister Paypal Plus können Kunden sowohl per Rechnung als auch per Lastschrift, Kreditkarte oder direkt mit Paypal zahlen. Zusätzlich wird die Zahlung auf Raten angeboten. Kunden, die ihre Bestellung besonders schnell abschließen möchten, wird der Paypal Express-Button zur Verfügung gestellt, welcher den Checkout für den Käufer verkürzt.

Paypal Plus schützt den Händler vor möglichen Ausfallrisiken, die Käufer unterliegen dem gewohnten Käuferschutz. Auch das Mahnwesen wird von Paypal übernommen. Paypal Plus als Zahlungsdienstleister verlangt keine monatlichen Grundgebühren. Allerdings muss das Unternehmen eine Transaktionsgebühr bezahlen, welche je vom Umsatz berechnet wird.

c.) abilita COMPLETE

Wir stellen mit abilita COMPLETE alle gängigen Zahlarten zur Verfügung, wodurch sich die Zufriedenheit der Kunden garantiert erhöht. Alle Vorgänge rund um die Zahlungsabwicklung (wie die Überwachung und Zuordnung jeglicher Zahlungseingänge) und das Mahnwesen, werden übernommen. Auch bietet abilita eine 100%ige Zahlungsgarantie für die Zahlarten Kauf auf Rechnung und Lastschrift.
Dabei kann das System unkompliziert über ein Plug-In oder per REST API in den Shop des Händlers integriert werden. Bei einer Zusammenarbeit mit abilita wird dem Händler zudem ein umfassendes Reporting, verschiedene Status-Übersichten, Statistiken und mehr zur Verfügung gestellt. Durch die Verwendung von datenschutzkonformen Prozessen und Technologien wird der Schutz jeglicher personenbezogenen Daten garantiert.

d.) Adyen

Der Zahlungsdienstleister Adyen stellt mehrere Zahlungsmethoden zur Verfügung. Somit können die Kunden unter anderem per Überweisung, mit Kreditkarte oder Gutscheinen bezahlen. Zudem wird eine „1-Click-Zahlung“ angeboten, wobei die Zahlungsabwicklung und der gesamte Bestellvorgang für den Kunden schneller erledigt ist. Der Zahlungsdienstleister ist benutzerfreundlich, Kunden können somit ihre Bestellungen schnell und problemlos abschließen.
Ein großer Nachteil für Käufer und Verkäufer ist jedoch, dass dieser Dienstleister keinen Käufer- und Verkäuferschutz anbietet.

Für den Händler fallen keine Einrichtungs- oder Anmeldegebühren an. Allerdings werden auf jede Transaktion zwei Gebühren erhoben, eine Bearbeitungsgebühr und eine Zahlungsmethodengebühr. Die Höhe beider Gebühren ist abhängig von der Zahlungsart, für welche sich ein Kunde entschieden hat.

e.) Ratepay

Das Unternehmen Ratepay bietet Zahlung mit Lastschrift, auf Rechnung oder per Vorkasse an. Ab einem Einkaufswert von 200 Euro hat der die Kunde die Möglichkeit, den Kauf mit einer Laufzeit von drei bis 36 Monaten mit Raten zu bezahlen. Dafür fallen jedoch Gebühren an, die vom Käufer getragen werden müssen. Der Zahlungsdienstleister Ratepay übernimmt die gesamte Zahlungsabwicklung sowie das Mahnwesen für den Händler.

Wie bei vielen anderen Anbietern überprüft Ratepay die Bonität des Kunden. Sollte diese negativ ausfallen, kann der Kunde nicht per Rechnung oder mit Raten bezahlen. Die Gebühren dieses Zahlungsdienstleister variieren je nach verwendeten Zahlungsverfahren, dem Transaktionsvolumen, der Anzahl von verkauften Produkten und der Warenkorbgröße.

f.) Concardis

Der Zahlungsdienstleister Concardis bietet eine Vielzahl von Zahlungsarten für die Kunden an. Dazu gehören unter anderem die Zahlung mit Kreditkarte, Paypal, Lastschrift, Giropay, Rechnung und mehr. Auch Ratenzahlungen (allerdings via Ratepay) können bei Concardis genutzt werden. Im Gegensatz zu einigen anderen Zahlungsdienstleistern übernimmt Concardis nicht das Ausfallrisiko bei nicht erbrachten Zahlungen. Für junge Unternehmen ist der Zahlungsdienstleister vorteilhaft; Start-ups haben die Möglichkeit, Concardis im ersten Jahr kostenfrei zu nutzen.

Der Zahlungsdienstleister erhebt jedoch eine monatliche Grundgebühr. Diese Gebühren, die bei der Verwendung von Concardis anfallen, können nicht konkret genannt werden. Diese werden individuell auf jeden Händler angepasst und variieren somit stark. Die anfallenden Kosten werden beispielsweise abhängig von der Warenkorbgröße oder dem Transaktionsvolumen berechnet.

 

3. Wie viel kostet ein Zahlungs­dienstleister?

 

Jeder Zahlungsdienstleister erhebt unterschiedlich hohe Gebühren. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, sich im Voraus mehrere angebote einzuholen und diese zu vergleichen. Neben einmaligen Einrichtungskosten können auch monatlich wiederkehrende Gebühren anfallen. Abhängig vom Zahlungsdienstleister sind diese Gebühren entweder fest vereinbart oder werden individuell an den Händler angepasst.
Generell fallen unter anderem diese Gebühren an:

Einrichtungskosten: 

Diese Gebühr fällt einmalig für das Eröffnen Ihres Händlerkontos bei dem entsprechenden Zahlungsdienstleister an. Die Höhe dieser Kosten variiert jedoch stark zwischen den verschiedenen Anbietern. Allerdings sind auch Zahlungsdienstleister vorhanden, welche keine Einrichtungsgebühren verlangen.

Monatliche Grundgebühren:

Einige Zahlungsdienstleister erheben wiederkehrende Gebühren, welche monatlich oder jährlich fällig werden. Diese können sich auch je nach Zahlart unterscheiden.

Transaktionskosten: 

Hierbei handelt es sich um variable Kosten für die Transaktionen, die über den Service der Zahlungsdienstleister abgewickelt werden. Diese können entweder fix oder prozentual anfallen. Bei Anbietern, die keine Einrichtungskosten oder monatlichen Gebühren erheben, fallen in der Regel prozentual höhere Transaktionskosten an.

Rückbuchungskosten oder Chargeback: 

Es kommt immer wieder vor, dass Bestellungen direkt nach dem Kauf storniert werden. Dies betrifft natürlich auch die dazugehörigen Zahlungen. Der Kunde erhält also sein Geld zurück. Die dafür anfallende Gebühr ist vom Händler zu tragen.

 

4. Was muss ich bei der Auswahl eines Zahlungsdienstleisters beachten?

Es ist sehr wichtig, vor der Zusammenarbeit mit einem Zahlungsdienstleister sich genügend Zeit zu nehmen, um sich über mehrere Anbieter zu informieren. Denn diese stellen unterschiedlichste Zahlungsmethoden für die Kunden zur Verfügung und erheben unterschiedlich hohe Gebühren für ihre Leistungen.  Zusätzlich ist es empfehlenswert, sich über einmalige und regelmäßig wiederkehrende Gebühren zu informieren.

Einige Zahlungsdienstleister bieten eine Testmöglichkeit an. Es ist empfehlenswert, diese Möglichkeit zu nutzen. Dadurch bekommen Sie bereits einen ersten Eindruck darüber, wie Ihnen der Zahlungsdienstleister bei Problemen helfen kann. Zudem sind Beratungsgespräche hilfreich, da Sie somit beispielsweise einen Kostenvoranschlag für Ihre individuellen Wünsche erhalten können.

Im Allgemeinen gibt es einige Dinge zu beachten, wenn Sie mit einem Zahlungsdienstleister zusammenarbeiten möchten. Zunächst sollten Sie wissen, welche Zahlungsmethoden angeboten werden. Mit einer großen Auswahl an Zahlarten können Sie die Kundenzufriedenheit erhöhen. Dafür ist es ratsam, im Voraus alle angebotenen Zahlungsmethoden zu testen. Somit können Sie sehen, ob die Zahlarten nutzerfreundlich sind und problemlos funktionieren.

Sollten Sie international tätig sein, ist es wichtig, dass der Zahlungsdienstleister auch Kunden im Ausland bedienen kann.

In der Regel ist der Zahlungsdienstleister verantwortlich für die gesamte Zahlungsabwicklung. Deswegen kann der Zeitpunkt variieren, wann genau Sie die Zahlungen der Kunden ausgezahlt bekommen. Viele Unternehmen möchten jedoch, dass dies so schnell wie möglich passiert. All diese Kriterien sollten Sie im Voraus überprüfen und zwischen verschiedenen Anbietern vergleichen. Anschließend können Sie basierend auf Ihren Präferenzen den richtigen Zahlungsdienstleister für Sie wählen.

 

5. Wie kann abilita dabei helfen, den richtigen Zahlungsdienstleister zu finden?

Der richtige Zahlungsdienstleister kann nicht nur das Risikomanagement oder Mahnwesen für Sie übernehmen, bei einem großen Angebot von Zahlungsarten können zudem die Kaufabbrüche gesenkt und die Kundenzufriedenheit erhöht werden. Um die Bezahlmöglichkeiten für Ihre Kunden besonders attraktiv zu gestalten, sollten Sie auf abilita COMPLETE umsteigen. Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten, welche leicht in Ihren Onlineshop integriert werden können und kümmern uns um alle Vorgänge rund um die Zahlungsabwicklung.

abilita bietet Ihnen und Ihrem Webshop eine sichere Zahlungsabwicklung von Bonitätscheck bis zu Inkasso mit vielen Zahlungsarten, damit Sie Ihre Umsätze steigern können.

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FAQ

Was ist ein Zahlungsdienstleister?

Ein Zahlungsdienstleister ist ein Unternehmen, welches die Zahlungsabwicklung für einen Händler übernimmt. Für die Abwicklung werden Gebühren erhoben, welche einmalig oder wiederkehrend anfallen.

Welche Zahlungsdienstleister gibt es?

In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Zahlungsdienstleistern zwischen denen Sie sich entscheiden können. Zu den beliebtesten Anbietern gehören unter anderem Klarna, Paypal, abilita, Ratepay und mehr.

Wie wähle ich einen Zahlungsdienstleister aus?

Aufgrund des besonders großen Angebots an Zahlungsdienstleistern ist es wichtig, sich im Voraus über alle angebotenen Leistungen zu informieren. Zudem sollten Sie die Kosten und Gebühren vergleichen, da diese zwischen den Anbietern stark variieren können.

Über die Autorin


Lisa Löw ist eigentlich gelernte Sport- und Fitnesskauffrau und landete über ein paar Umwege schließlich im Marketing und Vertrieb. Ihre Stärken – Kommunikationsfähigkeit und Kreativität – setzt sie bei abilita seit 2019 um: hier ist sie zuständig für die Unternehmenskommunikation, die Betreuung der Bestandskunden, die Neukundengewinnung und teilweise auch für die Inkassosachbearbeitung.