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Wie lege Ich ein Lastschriftverfahren an? | abilita

Wie funktioniert das Lastschriftverfahren?


Im Online-Handel ist das Lastschriftverfahren neben Kauf auf Rechnung eine der beliebtesten Zahlungsmethoden. Es ist für beide Seiten einfach durchzuführen und verspricht eine schnelle Abwicklung des Kaufes.

 

Der Käufer übermittelt dabei dem Händler beim Kauf der Ware seine Kontodaten und erteilt ihm eine sogenannte Einzugsermächtigung. Diese berechtigt den Verkäufer, den entsprechenden Betrag über seine Bank einzuziehen. Hierzu erteilt der Online-Händler seiner Bank den Auftrag zum Einzug des Geldes vom Konto des Kunden. Die Bank des Kunden prüft diesen Einzug formell und veranlasst anschließend die Gutschrift des Betrages auf das Konto des Verkäufers.


Welchen Unterschied gibt es zur Zahlung per Überweisung?

Beim Lastschriftverfahren erhält der Verkäufer eine Einzugsermächtigung von seinem Kunden und muss den Einzug des ausstehenden Betrages über seine Bank veranlassen. Bei der Überweisung hingegen ist der Kunde verpflichtet, den offenen Betrag zu überweisen. Die Überweisung gibt der Käufer dementsprechend bei seiner Bank in Auftrag.

Wo wird das Lastschriftverfahren angeboten und benötigt?

In Deutschland ist das Lastschriftverfahren eine der beliebtesten und am häufigsten verwendete Zahlungsmethode. Es wird daher auch von einer sehr großen Anzahl an Online-Händlern angeboten. Das Verfahren ist dabei einfach in der Anwendung für beide Seiten und bietet sowohl Käufer als auch Verkäufer eine sichere Zahlungsmethode.

Warum soll ich ein Lastschriftverfahren einrichten?

Im Online-Handel ist das Lastschriftverfahren eine der am häufigsten genutzte Zahlungsmethode. Es bietet dem Händler einen sicheren Erhalt des ausstehenden Geldes von seinem Kunden, ist einfach in der Handhabung und vermittelt dem Käufer Sicherheit beim Kauf. Ein attraktiver Bezahlvorgang ist gerade im eCommerce wichtig und sorgt für Zufriedenheit beim Kunden.

Wie sicher ist ein Lastschriftverfahren?

Das Lastschriftverfahren ist eine der sichersten Zahlungsarten, die im Internet angeboten werden und für beide Seiten bietet sie mehrere Vorteile. Der Käufer kann eine Zahlung einfach, schnell und bargeldlos abwickeln, ohne selbst die Zahlung in Auftrag geben zu müssen. Dabei kann er das eingezogene Geld bis zu 8 Wochen zurückfordern. Der Verkäufer kann die Zahlung einfach und selbst steuern und muss nicht auf den Ausgleich der gestellten Rechnung warten.  

Vor- und Nachteile des Lastschriftverfahrens für Händler

Für den Händler bietet das Lastschriftverfahren viele Vorteile, jedoch auch ein paar wenige Nachteile. Allen voran kann als einer der größten Vorteile die Zeitersparnis beim Erhalt des Geldes genannt werden, in der der Händler nicht auf Zahlung des Kunden warten muss.

Vorteile

Eine angenehme und sichere Zahlungsmethode bildet das Lastschriftverfahren für den Händler. Dabei kann er die Zahlung durch die erteilte Einzugsermächtigung selbst steuern und muss nicht auf die Begleichung einer Rechnung durch den Kunden warten. Hinzu kommen die vergleichsweise geringen Kosten, z.B. im Vergleich zu der Zahlung mit einer Kreditkarte.

Ein weiterer Unterschied zu Kreditkarte ist die Beständigkeit von Lastschriften. Ein einmal erteiltes Lastschriftmandat kann für beliebig viele Abbuchungen genutzt werden. Bleibt das Mandat allerdings 36 Monate oder länger ungenutzt, erlischt es.

Neben den finanziellen und organisatorischen Vorteilen kann das Lastschriftverfahren auch die Beziehung zum Kunden deutlich verbessern. Die Zahlung per Lastschrift verspricht dem Kunden ein einfaches und angenehmes Einkaufserlebnis, ohne aktiv die Zahlung tätigen zu müssen.

Lastschriften sind gerade in Deutschland eine sehr beliebte Zahlungsmethode. Dabei ist das Lastschriftverfahren nicht nur auf das Inland begrenzt. Zahlungen können im gesamten SEPA-Zahlungsraum durchgeführt werden. Hierzu zählen alle Mitgliedstaaten der europäischen Union sowie die Schweiz, San Marino und Monaco.

Nachteile

Obwohl das Lastschriftverfahren als sehr sicher gilt, bleibt dem Händler ein gewisses Restrisiko. Ist das Konto des Zahlungspflichtigen nicht gedeckt, so wird die Lastschrift meist von dessen Bank abgelehnt (Lastschriftrückgabe). Die Lastschriftrückgabe ist für den Händler mit entsprechenden Kosten durch seine Bank verbunden. Diese können zwar auf den Kunden umgelegt werden, führen aber meist zu einem größeren Aufwand.

Neben der Lastschriftrückgabe ist vor allem der Widerruf der Lastschrift durch den Kunden bei seiner Bank für den Händler mit einigen Nachteilen verbunden. Zum einen entstehen dem Verkäufer zusätzliche Kosten, zum anderen ist der Widerruf einer Lastschrift oftmals damit verbunden, dass der offene Rechnungsbetrag über eine andere Zahlungsweise eingefordert werden muss.

 

Vor- und Nachteile des Lastschriftverfahrens für Käufer

Auch auf der Käuferseite finden sich zahlreiche Vorteile und nur wenige Nachteile. Die Zahlung an den Händler erfolgt automatisch und ohne weiteres Zutun des Käufers. Eine Lastschrift ist somit eine der bequemsten Zahlungsvarianten für Käufer.

Vorteile

Das Lastschriftverfahren ist in Deutschland gesetzlich geregelt. Einer Lastschrift muss der Zahlungspflichtige immer zuerst zustimmen. Diese Zustimmung wird mit der Einzugsermächtigung erteilt. Liegt keine Ermächtigung vor, kann der Käufer sein Geld auch nach Ablauf von 8. Wochen zurückfordern. Neben der Sicherheit bietet das Lastschriftverfahren dem Käufer vor allem eine einfache und bequeme Zahlungsmethode, da der Empfänger (also der Händler) die Verantwortung für die Zahlungsabwicklung trägt.

Nachteile

Die Nachteile des Lastschriftverfahrens für den Käufer sind überschaubar. Sollte es aufgrund einer fehlenden Deckung des Kontos zu einer Lastschriftrückgabe kommen, kann der Händler die dadurch entstandenen Mehrkosten dem Käufer weitergeben. Neben den zusätzlichen Kosten führt eine Lastschriftrückgabe oftmals dazu, dass eine andere Zahlungsweise genutzt werden muss (z.B. Überweisung). Erteilt man zu viele Einzugsermächtigungen, kann man schnell den Überblick über seine Transaktionen verlieren. Hier gilt es das Konto bzw. die Kontobewegungen regelmäßig zu überprüfen.

Welche Informationen werden beim Lastschriftverfahren benötigt?

Mit dem Lastschriftverfahren erteilt der Kunde dem Händler die Erlaubnis den offenen Rechnungsbetrag einzuziehen. Für den Einzug des Geldes vom Käufer benötigt der Händler ein sogenanntes Lastschriftmandat. Dieses Mandat muss zum einem die Bezeichnung des Zahlungsempfängers, eine Gläubiger-Identifikationsnummer (CI), den Namen des Kunden, die Bezeichnung der Bank des Kunden (BIC) sowie seine Kundenkennung (IBAN) enthalten.

Wie beeinflusst Sepa das Lastschriftverfahren?

Durch die Umstellung auf das SEPA Lastschriftverfahren (SEPA Lastschrift) haben sich einige Änderungen zum bisherigen Lastschriftverfahren ergeben. So wurden Kontonummer und Bankleitzahl des Kunden durch IBAN und BIC (ausschließlich bei Überweisungen außerhalb Deutschlands) ersetzt. Um den Rechnungsbetrag vom Konto des Kunden einziehen zu können, benötigt der Händler ein SEPA-Lastschriftmandat. Das Mandat muss neben den Angaben des Kunden eine Gläubiger-Identifikationsnummer (CI) enthalten. Diese kann der Händler auf der Homepage der Deutschen Bundesbank beantragen.

Wie hilft mir abilita.de mein Lastschriftverfahren einzurichten?

Abilita unterstützt Sie bei der technischen Abwicklung von Online-Zahlungen. Als Zahlungsdienstleister stehen wir Ihnen in allen Fragen rund um das Thema Zahlungsabwicklung zur Verfügung. Unser Service abilita Payment ermöglicht Ihnen eine einfach und transparente Abwicklung Ihrer Online-Zahlungen. Hierbei erhalten Sie nicht nur Zugang zum Lastschriftverfahren, sondern zu allen gängigen Zahlungsmethoden. Abilita übernimmt dabei die Überwachung, Verbuchung und Zuordnung der Zahlungseingänge.